Kurz:

Bob fliegt zwar schneller als jede Pistolenkugel, bei Frauen fliegt er aber regelmässig auf die Schnauze.

Lang:

Genug von all diesen austauschbaren Superhelden-Filmen? Dann zieh dir die kleine, aber feine Komödie „Superbob“ rein. Gespickt mit typisch englischem Humor (think „Monty Phyton“ meets „Peep Show“) brilliert der Streifen auf jeder Ebene. „Superbob“ ist verdammt lustig und die Story ist zu gleichen Teilen clever, kritisch als auch herzerwärmend. Ja genau. Was Marvel mit der lausigen Hintergrundstory (oder sollen wir es Rechtfertigungsgeschichte nennen?) zu Hawkeye probierte, ist in „Superbob“ weder plump noch anbiedernd. Der Held will halt einfach ein Date, denn Superkräfte machen einsam. Armer Superheld.

Wieso auch immer, manchmal hatte ich das Gefühl, dass „Superbob“ das Endresultat wäre, wenn das „Flight Of The Conchords“-Duo einen Superhelden-Streifen realisieren würde. Die Sprüche sind bissig, einzelne Szenen regen im positiven Sinne zum Fremdschämen an und Brett Goldstein als Titelfigur ist eine Entdeckung.

Da nur 82 Minuten kurz, kann „Superbob“ auch mal zwischendurch konsumiert werden. Der Streifen ist einer dieser Filme, welche man schnell lieb gewinnt und dann allen guten Freunden schmackhaft machen will. Klein, fein, grandios. Unbedingt anschauen.

 

Rating 4 out of 5

 

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